Fit und gesund mit Nordic Walking

Weltweit sind bereits Millionen Menschen von acht bis 80 mit Stöcken unterwegs. Gesund ist Nordic Walking, ganz einfach zu erlernen, und teuer ist es auch nicht.

Wurden die Männer und Frauen mit den Walking-Stöcken vor einigen Jahren noch belächelt, so zählen sie heute längst zum gewohnten Bild in den Strassen der City, auf den Wiesen und Feldwegen und auch am Berg. Nordic Walking hat sich zu einem anerkannten Gesundheitssport entwickelt. Der Grund dafür ist einfach: Nordic Walking erhält geistig und körperlich fit und jugendlich. Wird das Training richtig und vor allem auch regelmäßig ausgeführt, beeinflusst es viele Organe und Körperfunktionen positiv.

Vom Bewegungsablauf her ähnelt Nordic Walking dem Skilanglauf. Als Ausrüstung genügen Stöcke und Laufschuhe. Die ideale Länge der Stöcke errechnet sich aus zwei Dritteln der der Körpergröße. Verwenden Sie als Richtwert die Stocklängen aus der folgenden Tabelle:

Körpergröße Stocklänge
160 107
165 111
170 114
175 117
180 121
185 124
190 127

Dass Nordic Walking die Beine trainiert, ist jedem sofort klar. Aber wie wirkt Nordic Walking auf die Schulter- und Armmuskulatur? Hier spielen mehrere Effekte zusammen: Einerseits werden die Stöcke mit Schwung in der Bewegung geführt und stoßen den Körper bei jedem Schritt nach vorne, andererseits ist es wichtig, die Hände rhythmisch zu öffnen und zu schließen und die Stöcke in der Bewegung locker nach vorne baumeln zu lassen. Hilfreich ist, dabei an das Ausdrücken eines Schwammes zu denken und diese Pumpbewegung der Hände mit jedem Schritt auszuführen. Wichtig: Die Stöcke sind keine Stütze, sondern ein Antrieb in der Vorwärtsbewegung.

Nordic Walking macht aber nicht nur Spass, sondern hilft auch beim Abnehmen. Beim Nordic Walking steigt der Puls um mehr als zehn Prozent und die Sauerstoffzufuhr zu dem Lungen um fast die Hälfte des Wertes bei normalem Gehen. So verschwinden Fettranderl und Hüftgold auf Dauer und ohne den Jojo-Effekt von passiven Diäten. Voraussetzung für diesem nachhaltigen Effekt ist allerdings regelmäßiges Training. Wie bei anderen Ausdauersportarten, etwa Schwimmen oder Joggen, empfehlen Sportwissenschafter etwa drei bis fünf Walkingrunden pro Woche mit mindesten 30 Minuten Dauer – besser wäre allerdings eine ganze Stunde. Das klingt recht ambitioniert und ist am Anfang wahrscheinlich auch zu anstrengend – aber schon bald merkt man, welchen Spass Nordic Walking macht und um wie viel leichter es jedes Mal wird, eine Runde zu walken.

Abnehmen ohne Hunger, oder Diät ohne Ende?

35 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen in Österreich haben Übergewicht, so der jüngste Ernährungsbericht des Gesundheitsministeriums.

Was ist Übergewicht?

Übergewicht beginnt mit einem Body Mass Index oder kurz BMI über 25, während man von krankhafte Fettsucht oder Adipositas ab einem BMI von 30 spricht. Den eigenen Body Mass Index kann man online einfach errechnen.

Diäten zum Abnehmen

Viele Menschen mit Übergewicht wollen natürlich abnehmen, entweder um attraktiv zu sein oder um die Risikofaktoren für Herzinfarkt, Gefäßerkrankungen und Gelenksschäden zu reduzieren. Die Menge der Betroffenen hat auch zu einer fast unüberschaubaren Vielfalt von Diäten und Ernährungsplänen geführt. Fast jeder Abnehm-Willige hat schon mehrere Methoden zum Gewichtsverlust probiert und merkt sehr bald, dass Crash-Diäten nur zu kurzen Erfolgen führen.

Zwar sind Gewichtsverluste von drei oder auch fünf Kilogramm bei konsequenter Einhaltung der Speisepläne in zwei bis vier Wochen erreichbar – aber die Idealfigur im Anschluss an die Diät zu halten erfordert trotzdem im Normalfall eine Umstellung der Lebensweise.

Der Jojo-Effekt

Der Körper hat in den Jahrtausenden der Evolution gelernt, mit Hungerphasen umzugehen und die Reserven nach Ende dieser kalorienarmen Zeit schnell wieder aufzufüllen. So wachsen Fettpolster, die durch die Radikaldiät verschwunden waren, in kurzer Zeit wieder zu altem Umfang an. Und zur Sicherheit wird das Fettdepot gleich noch ein wenig grösser angelegt, weil ja offensichtlich schlechte Zeiten ausgebrochen sind.

Wer wochenlang gehungert hat, will sich belohnen: Ein kleines Tortenstück da, eine wenig vom Schweinsbraten dort, dazu eine zweite Halbe Bier oder noch ein Achterl Rotwein: Bald ist die Bikinifigur oder der Adoniskörper wieder Vergangenheit.

Gesunde Ernährung

Der Schlüssel zum Abnehmen ist eine einfache Bilanzrechnung: Wer weniger isst, als der Körper verbraucht, nimmt ab. So einfach ist das. Den Verbrauch des Körpers kann man natürlich durch Sport, bewegungsreiche Lebensweise oder Umstellung der Lebensgewohnheiten (kurze Strecken gehen statt Auto fahren) beeinflussen.

Wenn man sich aber vor Augen führt, dass eine einzige kleine Tafel Schokolade mit 100 Gramm so viele Kalorien hat wie eine Runde Jogging bei mittlerer Geschwindigkeit über 45 Minuten verbraucht, merkt schnell: Weniger essen ist der Schlüssel zur Bikinifigur.

Erfolg bei Frauen

Wie kann man eine Frau erobern? Die Frage stellt sich jedem männlichen Single, der auf die „Jagd“ gehen will. Strikte Anmachtipps, mit denen man Erfolg bei Frauen hat, gibt es leider nicht, denn es kommt auch auf das Individuum Mann selbst an.

Will man Erfolg bei Frauen haben, ist es wichtig, dass man Frauen mit Humor und Natürlichkeit begegnet. Man sollte ihnen nichts vorgaukeln und sie nicht belügen – weder was andere Beziehungen anbelangt noch was sie selbst betrifft.

Der Mann sollte sich auch nicht künstlich verstellen und sollte auch den Mut haben, ehrlich zuzugeben, dass er nervös ist. Viele haben zwar Angst davor, nicht nicht männlich genug zu wirken. Für jeden Mann bedeutet das natürlich in Regel große Überwindung, zeugt aber von großem Selbstvertrauen.

Wenn ein Mann aber den Mut besitzt, so ehrlich zu sein und eine Frau dazu natürlich und vor allem unaufdringlich anspricht, macht dies mehr Eindruck als so mancher plumpe Anmachspruch, der sich eventuell auch schon millionenfach bewährt hat. Wenn eine Frau ohne plumpe Anmachsprüche, sondern unaufdringlich angesprochen wird, wird sie schneller offen und für Flirts oder gar Verabredungen empfänglicher.

Spricht ein Mann eine Frau richtig an, treten Eigenschaften wie gesellschaftliche Stellung, Vermögen oder Aussehen in den Hintergrund. Werden die richtige Worte und Gestiken gewählt, kann es sein, dass bei einer Frau plötzlich nur noch das zählt, was diese Worte und Gestiken in der Frau auslösen. Es kommt zum Flirt, zu einem tiefsinnigeren Gespräch und möglicherweise zu einer Verabredung und gegebenenfalls zu einer Beziehung.

Hans Hass: Aktiver Taucher mit fast neunzig Jahren

Wasser ist ja das Element des Lebens, und gerade die etwas “morscheren” Knochen tut Bewegung im Wasser oft gut. Das Knochengerüst wird durch den Auftrieb entlastet und die Gelenken können ein wenig rasten, während der rüstige Senior turnt. So weit das Klischee, dass bei jedem Vormittagsprogramm für Senioren  im städtischen Hallenbad bedient wird.

Wir planen ja schon seit längerem eine Tauchreise und haben uns für heure entschieden, eine Tauchsafari auf den Maldediven auf der Nautilus One zu unternehmen. Bei Flickr bin ich nun gerade eben über Fotos gestolpert, die den Tauchpionier Hans Hass zusammen mit seiner Frau Lotte bei Tauchgängen im Sudan zeigen. Eigentlich nichts besonderes, wenn Hans Hass nicht schon beinah neunzig gewesen wäre.

Wäre es nicht peinliche Plattitüde, könnte man hier das Bild vom munteren Fisch im Wasser einbringen. Auch seine Frau war, soviel darf man über Damen in ihrem Alter hoffentlich erwähnen, in ihren sehr späten Zwanzigern ;-)

Für mich besteht kein Zweifel, dass die enorme Kondition, die das lebenslange Tauchen und vor allem auch die konstante Beschäftigung mit einem Thema, das am Herzen liegt, für Hans und Lotte Hass zu einem Jungbrunnen geworden ist.

(Foto: CC-BY-SA)

Über fünfzig, Gott sei Dank!

“Alt werden wollen alle, aber halt dabei nicht älter werden.” So ein Kalenderspruch ist mir neulich wieder unter die Augen gekommen, natürlich eine bekannte Banalität aus der Kategorie “Jeder schimpft übers Wetter, aber keine tut was dagegen”.  Trotzdem: Über fünfzig zu sein hat eine Reihe unbestreitbarer Vorteile.

Als da wären:

  1. Man muss sich nicht mehr über den letzten Stand der Cellulite-Bekämpfung informieren
  2. Man kann sich fundiert über Vor- und Nachteile von uralten Computern auslassen
  3. Man weiss, das ein Spoiler ein Auto nicht hübscher macht, ganz im Gegensatz zu klassischem Understatement.
  4. Man hält sich nicht mehr damit auf, jede Liste bis zum zehnten Punkt zu verlängern ;-)

SelbA: Training für die grauen Zellen

Wenn man vom Einkaufen schon wieder ohne Milch heimkommt oder partout die Schlüssel nicht mehr findet, aus lauter Zerstreutheit den Namen des Enkels mit dem der Hauskatze verwechselt, ist das für viele ein Alarmzeichen fürs Altern: Die geistigen Fähigkeiten nehmen ab.

Dabei kann man sehr viel gegen diese Erosion tun: Es muss nicht Gehirnjogging am Nintendo sein. Ein Angebot des Katholischen Bildungswerks für Senioren ist SelbA (“Selbständig im Alter). In Gruppen trainieren Senioren im Alter von 60 bis 90 Gedächtnis, Körper und Seele.

Christa Lang, eine Trainerin in diesen Gruppen, symbolisiert den Zweck der SelbA-Gruppen mit einem Stuhl, der auf den vier Beinen “Gehirn”, “Körper”, “Seele” und “Alltagskomptetenz” steht. Wird ein Bein schwach, kippt das Gleichgewicht.

Gegensteuern ist oft einfach. Regelmäßig, am besten täglich ein wenig Gedächtnistraining mindert die Ermüdungserscheinungen der Neuronen. Am einfachsten ist das im Rahmen einer Gruppe – schon das Treffen der netten Bekannten macht Freude.

Kreuzworträtsel oder ein wenig abgewandelte Partyspiele wie das bekannte “Ich packe meine Koffer”, dazu Tanzrunden und Plaudereien halten die grauen Zellen der grauen Damen und Herren fit.

Im Taumel der Fussball-EM…

Jetzt geht’s also los. Ganz Österreich fiebert im Zeichen der Fußball-EM spannenden Matches entgegen, bewimpelt in einem bisher nicht gesehenen Ausbruch eines keine wirklichkeitsgeprüfte Begründung suchenden Nationalstolzes die japanstämmige Karre – gerne auch an beiden Seitenfenstern – und freut sich auf ein Monat der Freude und der ausgelassenen Fussballparties.

Deutschland hat 2006 vorgemacht, wie entspannt ein ganzes Volk mit der Welt feiern kann, wie Vorurteile sich in Freude auflösen und eine karthartische Wirkung selbst auf Fußballagnostiker durchschlagen kann. Wird in Österreich nicht anders werden, schätze ich mal.

Abseits des publizistischen Mainstreams aus Fernsehen und Zeitung und Public Viewing und Fanmeile engagiert sich das Weblog football 4 all dabei, für Sehbehinderte und Blinde eine umfassende Informationsstelle zu bieten. In der Infozone sammeln sich Ratschläge zum Stadionbesuch, Hinweise auf verwandte Dienstleistungen wie den ÖBB-Fahrplan oder die Hausordnung der UEFA und das Ticketing. Selbst Sozialminister Buchinger hat ein Grußwort zum Weblog beigesteuert. football4all ist barrierefrei, was man von den Angeboten der ÖBB und manchen anderen verlinkten Websites nicht unbedingt behaupten kann.

Die redaktionelle Betreuung des Blogs während der EM liegt beim Team der MAIN_Medienarbeit Integrativ. Die sind “…ein gemeinnütziger Verein für inklusive und barrierefreie Information und Öffentlichkeit…” (Zitat von MAIN_web Website) und mit ihrem absolut modernen Zugang zu Öffentlichkeitsarbeit, neue Technologien, Verständnis für die Ansprüche von Behinderten (und auch den Bedürfnissen der Älteren) ein echter Lichtblick im Umfeld der sozial engagierten NPOs.