Eine Betrachtung über die Bewohnbarkeit unserer Häuser im Alter sollte genauso Routine sein wie die Planung der finanziellen Absicherung im Alter, meinen Wohnbauexperten.
Ein altersgerechter Umbau des Wohnhauses würde nicht nur älteren Menschen helfen, länger in ihren Häusern zu bleiben und ein unabhängiges Leben zu führen, sondern auch der Gesellschaft nützen, da der Bedarf nach Langzeitpflege vermindert würde. Unbestritten ist, dass der Einbau eines Treppenlifts eine eklatante Verbesserung der Wohnqualität in mehrstöckigen Wohnhäusern bewirkt, aber auch mit anderen intelligenten Umbauten kann seniorengerechter und barrierearmer Wohnraum geschaffen werden.
Geschieht ein solcher Umbau im Zuge eines Umbaus oder einer Erweiterung, sind die Kosten nicht unbedingt hoch, trotzdem erhöhen sie den Marktwert des Wohnhauses. Oft werden Veränderungen erst angegangen, wenn sie eine behinderte oder ältere Person benötigt. Ein viel effektiverer Zugang ist es, solche Anpassungen gleich während einer Renovierung einzuplanen, und so raten Wohnbauexperten dazu, heute schon für den Wohnbedarf im Alter vorauszudenken.
Nachdem unbestritten ist, dass der Großteil der älteren Menschen in ihrem eigenen Haus bleiben will, ob alleine oder mit dem Partner, ist diese Vorgehensweise absolut sinnvoll. Eine Liste von über fünfzig teils kleinen Einrichtungselementen für ältere Menschen enthält
- Türgriffe statt Drehknöpfen
- Ein Ablagebord auf der Innenseite der Eingangstür
- Beleuchtete Türglocke
- Hebelarmaturen bei Waschbecken, Badewanne und Brause
- Lochgriffe an Kästen
- Keine Schwellen oder Barrieren zwischen den Räumen
- Schwingtüren an Stelle von Schiebetüren
- Dicht gewebte Teppiche
So einfach diese Einrichtungsgegenstände auch eingebaut sind, helfen sie doch älteren Menschen in großem Ausmaß. Baumeister, Renovierungsunternehmen und Hausbesitzer sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass gerade diese kleinen Änderungen große Auswirkungen auf die Lebensqualität von Senioren und die Aufwände der Gesellschaft für die Altersvorsorge haben.
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Im Taumel der Fussball-EM… « Über 50, aktiv und fit // Juni 16, 2008 um 6:38 pm |
[...] neue Technologien, Verständnis für die Ansprüche von Behinderten (und auch den Bedürfnissen der Älteren) ein echter Lichtblick im Umfeld der sozial engagierten [...]